Dein Zugang zu mehr Orientierung. Kostenlos.

Abonniere unseren zweiwöchentlichen Newsletter und schalte mit dem Passwort alle Inhalte auch auf unserer Website frei.

Password must be at least 7 characters long.

    
     
   
Du hast schon einen Flip-Zugang?
Vielen Dank für Deine Anmeldung. So geht es weiter:

Bestätigungs-
E-Mail öffnen

Bestätigungslink klicken

Mit E-Mail und Passwort anmelden und weiterlesen

Mail nicht angekommen? Bitte prüfe deinen Spam- oder Werbung-Ordner und füge uns deinem Adressbuch hinzu, um zukünftige E-Mails zu erhalten. Bei weiteren Fragen sende uns eine E-Mail an [email protected].

Anmelden

« Zurück
Sneakerjagd – Episode 2

Episode 2: Die drei Toten

Einige der Sneaker, die wir verfolgt haben sind früher gestorben als andere: Jan Delay, Fynn Kliemann und Kevin Kühnert sind schnell von uns gegangen. Das wirft Fragen auf – und bringt eine große Modekette in Erklärungsnot.
Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email

Toter #1: Jan Delays Nikes

Diesen Sneakern gebührt, auch wenn sie mittlerweile nicht mehr unter uns weilen, zunächst mal eine kleine Würdigung. Denn: Es handelt sich nicht um irgendwelche Nikes. Jan Delay hat sie uns nur sehr ungern überlassen, das konnte man bei der Übergabe deutlich spüren. Denn an den Schuhen hängen Erinnerungen.

»Die hab ich getragen, als die letzte Beginner-Platte auf eins gegangen ist und wir die ganze Zeit unterwegs waren.«

Jan Delay

Auch wir hätten uns für diese Nikes noch ein langes Leben gewünscht. Denn, man sieht es auf dem Foto, sie waren noch ziemlich gut erhalten. Und klar, ein bisschen cool wäre es schon auch gewesen, wenn die Nikes von Jan Delay, den wir bei Flip alle ziemlich feiern, noch weit gereist wären. Und einem neuen Besitzer noch lange Freude gemacht hätten.

Wir haben die Schuhe deshalb an einem Ort eingespeist, von dem wir dachten: Hier stehen die Chancen wirklich gut, dass den Sneakern ein zweites Leben geschenkt wird. Denn genau das verspricht der Textilriese Zara. Wir waren in einer Filiale in der Hamburger Innenstadt. Dort steht, wie in anderen Großstädten auch, eine weiße Box, in die man alte Kleidung und Schuhe werfen kann. Oben steht: “Schenken Sie der Kleidung, die Sie nicht mehr tragen, ein neues Leben.” Darunter sieht man die Logos von Zara und dem Deutschen Roten Kreuz. Die spanische Modekette und die deutsche Hilfsorganisation haben im vergangenen Jahr das “Zara Take Back Programm“ gestartet, um „getragene Kleidung sinnvoll wiederzuverwenden“. In einem dazugehörigen Werbeclip heiß es: „Gut für die Gesellschaft. Gut für die Umwelt.“ Gutes tun sei noch nie so einfach gewesen. Also: „Rein damit!“. 

So sieht die Box aus, in die wir die Sneaker von Jan Delay geworfen haben. Sie steht in der Zara-Filiale in der Hamburger Innenstadt.

Kostenlos weiterlesen?

Freut uns, dass der Artikel bis hierhin Dein Interesse geweckt hat. Wenn Dich interessiert, wie es weitergeht, registriere Dich einfach kurz, und schon gehts weiter…

Kostenlos und unverbindlich

Zugang zu allen Web-Inhalten

Zugriff auf das Newsletter-Archiv

Du bist bereits registriert?

Was ist die Flip-Box?

Die Flip-Box ist Nachhaltigkeit zum Anfassen, Ausprobieren und Entdecken. In ihr fließt viel zusammen, was Flip ausmacht: Ganz konkrete Ideen für eine bessere Wirtschaft, unsere Recherchen und Eure Bewertungen. Sie enthält fünf Produkte, die Ihr auf Basis unserer Recherchen mit einem besonders hohen Flip-Score bewertet habt. Dazu gibt es ein hochwertiges Magazin, das die Geschichten hinter diesen Produkten erzählt.

Was ist ein Flip?

Flips nennen wir Ideen, die zu einer besseren Wirtschaft beitragen können. Wir stellen sie vor, recherchieren und sprechen mit unabhängigen Experten. Ihr entscheidet: Ist die Idee wirklich ein Flip oder doch ein Flop?

Was ist eine Learning Journey?

Unsere besonders aufwendigen Produktionen bezeichnen wir als Learning Journey. Diese Projekte sollen ein drängendes Problem ganz grundsätzlich aufrollen, um am Ende besser zu verstehen, wie Lösungen aussehen könnten. Dazu recherchieren wir investigativ, arbeiten mit reichweitenstarken Medienpartnern zusammen und veröffentlichen seriell und crossmedial auf vielen Kanälen. Das Ziel: Gemeinsam die Welt verstehen, um sie zu verbessern.