Dein Zugang zu mehr Orientierung. Kostenlos.

Abonniere unseren zweiwöchentlichen Newsletter und schalte mit dem Passwort alle Inhalte auch auf unserer Website frei.

Password must be at least 7 characters long.

     
   
Du hast schon einen Flip-Zugang?
Vielen Dank für Deine Anmeldung. So geht es weiter:

Bestätigungs-
E-Mail öffnen

Bestätigungslink klicken

Mit E-Mail und Passwort anmelden und weiterlesen

Mail nicht angekommen? Bitte prüfe deinen Spam- oder Werbung-Ordner und füge uns deinem Adressbuch hinzu, um zukünftige E-Mails zu erhalten. Bei weiteren Fragen sende uns eine E-Mail an [email protected].

Anmelden

« Zurück
Sneakerjagd
Episode 3

Just grind it!

Wir waren baff als wir in Belgien vor einer Wellblech-Halle standen und begriffen: Krass, was hier mit Carolin Kebekus Nikes passiert, ist nicht ok.
Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email

Auf die Spur bringen uns die Sneaker von Carolin Kebekus

Die Nikes, die Carolin Kebekus uns für die Sneakerjagd überlässt, sind “eigentlich noch ganz ok”, findet zumindest Kebekus selbst. Was mit ihnen passieren wird? Die Komikerin, die unter anderem die “Carolin-Kebekus-Show” in der ARD moderiert, kann sich am Anfang der Sneakerjagd vieles vorstellen, auch ein Wiedersehen in etwas anderer Gestalt:

»Werden sie verbrannt, werden sie auseinander gebaut, wird etwas Neues aus ihnen gemacht? Werde ich sie wiedersehen als Plastiktüte? Oder als Duschhaube?«

Carolin Kebekus

Später, als wir Kebekus von unseren Recherche-Ergebnissen erzählen, wird sie sagen: “Wow”. Und fassungslos den Kopf schütteln. “Das ist next level”. Aber der Reihe nach.

Wir geben die mit GPS-Trackern präparierten Sneaker im Nike-Store in der Hamburger Innenstadt ab. Dort steht eine Recycling-Box, die schon ziemlich gut gefüllt ist mit alten Schuhen. Auf ihr steht auch, was aus ihnen werden soll: “Nike Grind, ein Material, aus dem neue Performance-Produkte entstehen: Schuhe, Bekleidung oder Sportbeläge.”

Im Schuh-Regal im Nike-Store stehen auch tatsächlich ein paar Sneaker, in denen das Material verarbeitet wurde. Man erkennt sie an den bunt gesprenkelten Sohlen, die so aussehen, weil in ihnen die Überbleibsel anderer Schuhe verarbeitet wurden. 

60a515f4-a765-e0cf-b4c4-a902595398e3
So sieht die Box aus, in die wir die Sneaker von Carolin Kebekus geworfen haben. Sie steht im Nike-Store in der Hamburger Innenstadt.

Nike ist ziemlich stolz auf das Programm. Es gibt eine eigene Website zu Nike Grind. Und ein schickes Video, in dem das Programm als Teil von Nikes “Zero Waste Future” beschrieben wird. Wo aber findet das Reycling konkret statt? In einer älteren Pressemitteilung von Nike heißt es: “Das Material abgetragener Schuhe wird in einer Wiederverwertungsanlage im belgischen Meerhout getrennt und granuliert.” Wir wollen es genauer wissen und fragen bei Nike nach, wo genau denn die Anlage steht. Nike antwortet ohne zu antworten. Die Pressesprecherin schreibt, auf der Website könne man alle Informationen rund um Nachhaltigkeit bei Nike finden. Wo die Anlage steht, erfährt man dort nicht. 

Aber wir haben ja die Sneaker von Carolin Kebekus. Und tatsächlich kriegen wir knapp zwei Wochen nach Einwurf der Schuhe ein Signal aus Belgien. Allerdings kommt es nicht aus Meerhout, sondern aus einem Industriegebiet in der Kleinstadt Herenthout, rund eine halbe Stunde mit dem Auto von Meerhout entfert. Und zwar aus dieser Halle:

Von hier kommt das GPS-Signal. Aber warum?

An der Adresse sind laut Handelregister verschiedene Firmen gemeldet, keine hat eine erkennbare Verbindung zu Nike. Vom Computer aus ist es schwierig, mehr herauszufinden. Also beschließen wir, nach Herenthout zu fahren. 

Kostenlos weiterlesen?

Freut uns, dass der Artikel bis hierhin Dein Interesse geweckt hat. Wenn Dich interessiert, wie es weitergeht, registriere Dich einfach kurz, und schon gehts weiter…

Kostenlos und unverbindlich

Zugang zu allen Web-Inhalten

Zugriff auf das Newsletter-Archiv

Du bist bereits registriert?

Disclaimer

Für das Crowdfunding des Marabu-Sneakers und dessen weitere Realisierung hat FLIP gemeinsam mit dem Münchner Sneakerhersteller MONACO DUCKS die Firma GRND gegründet, an der beide Partner zu 50 Prozent beteiligt sind.

Was ist ein Flip?

Flips nennen wir Ideen, die zu einer besseren Wirtschaft beitragen können. Wir stellen sie vor, recherchieren und sprechen mit unabhängigen Experten. Ihr entscheidet: Ist die Idee wirklich ein Flip oder doch ein Flop?

Was ist eine Learning Journey?

Unsere besonders aufwendigen Produktionen bezeichnen wir als Learning Journey. Diese Projekte sollen ein drängendes Problem ganz grundsätzlich aufrollen, um am Ende besser zu verstehen, wie Lösungen aussehen könnten. Dazu recherchieren wir investigativ, arbeiten mit reichweitenstarken Medienpartnern zusammen und veröffentlichen seriell und crossmedial auf vielen Kanälen. Das Ziel: Gemeinsam die Welt verstehen, um sie zu verbessern.