Dein Zugang zu mehr Orientierung. Kostenlos.

Abonniere unseren zweiwöchentlichen Newsletter und schalte mit dem Passwort alle Inhalte auch auf unserer Website frei.

Password must be at least 7 characters long.

    
     
   
Du hast schon einen Flip-Zugang?
Vielen Dank für Deine Anmeldung. So geht es weiter:

Bestätigungs-
E-Mail öffnen

Bestätigungslink klicken

Mit E-Mail und Passwort anmelden und weiterlesen

Mail nicht angekommen? Bitte prüfe deinen Spam- oder Werbung-Ordner und füge uns deinem Adressbuch hinzu, um zukünftige E-Mails zu erhalten. Bei weiteren Fragen sende uns eine E-Mail an [email protected].

Anmelden

Wie Recup den Einwegbecher abschaffen will
FLIP #9

Wie Recup den Einwegbecher abschaffen will

Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email
Was Dich hier erwartet:

Was ist das Problem?

Wir holen uns (fast) alle gern mal einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit und trinken ihn zum Beispiel in der Bahn. Einige haben dafür schon ihren eigenen Mehrwegbecher. Aber die meisten greifen einfach zum Pappbecher – und hinterlassen jede Menge Müll: 2,8 Milliarden Einwegbecher werden in Deutschland laut Umweltbundesamt jedes Jahr weggeschmissen. Das sind über 80 Becher in der Sekunde! Und die werden in der Regel nicht mal recycelt. Die meisten Becher landen im Restmüll. Das muss endlich aufhören, dachten die Recup-Gründer Fabian Eckert und Florian Pachaly.

recup

Was ist der Ansatz von Recup?

Ein bundesweites Pfandsystem für Mehrwegbecher fordern Umwelt- und Verbraucherorganisationen schon lange, etwa die Deutsche Umwelthilfe oder die Verbraucherzentralen. Auch Umweltministerin Svenja Schulze sagte den Einwegbechern im vergangenen Jahr den Kampf an. Passiert ist politisch allerdings kaum etwas. Einflussreiche Organisationen wie der Kaffeeverbandoder der Handelsverband sind gegen staatliche Vorgaben. 

Auf die Politik warten – das wollten Fabian Eckert und Florian Pachaly schon 2016 nicht. Damals gründeten sie Recup. Mittlerweile ist daraus das größte Pfandsystem für Mehrwegbecher in Deutschland geworden. Bei mehr als 5000 Ausgabestellen, also zum Beispiel Cafés oder Restaurants, bekommt man die Becher des Münchener Unternehmens und kann sie zurückgeben. Recup ist das einzige Pfandsystem, das es fast überall in Deutschland gibt. Andere Angebote sind vor allem regional aktiv. 

Und so gehts: Wer seinen Kaffee im Recup-Becher will, zahlt einen Euro Pfand. Den bekommt man zurück, wenn man seinen Becher wieder abgibt. Die Cafés und Restaurants zahlen für den Recup-Service je nach Vertragslaufzeit zwischen 25 und 45 Euro im Monat. Dafür liefert Recup die Becher und tauscht kaputte aus. 

Seit kurzem steht in manchen Läden neben den Recup-Bechern auch eine Box: die Rebowl. In der kann man sich sein Essen mitnehmen und spart so Verpackungsmüll. Das System ist das gleiche wie bei Recup, nur dass man fünf Euro Pfand zahlt.

Recup ist mittlerweile das größte Pfandsystem für Mehrwegbecher in Deutschland
Recup ist mittlerweile das größte Pfandsystem für Mehrwegbecher in Deutschland

Kostenlos weiterlesen?

Freut uns, dass der Artikel bis hierhin Dein Interesse geweckt hat. Wenn Dich interessiert, wie es weitergeht, registriere Dich einfach kurz, und schon gehts weiter…

Kostenlos und unverbindlich

Zugang zu allen Web-Inhalten

Zugriff auf das Newsletter-Archiv

Du bist bereits registriert?
Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email

Was ist die Flip-Box?

Die Flip-Box ist Nachhaltigkeit zum Anfassen, Ausprobieren und Entdecken. In ihr fließt viel zusammen, was Flip ausmacht: Ganz konkrete Ideen für eine bessere Wirtschaft, unsere Recherchen und Eure Bewertungen. Sie enthält fünf Produkte, die Ihr auf Basis unserer Recherchen mit einem besonders hohen Flip-Score bewertet habt. Dazu gibt es ein hochwertiges Magazin, das die Geschichten hinter diesen Produkten erzählt.

Was ist ein Flip?

Flips nennen wir Ideen, die zu einer besseren Wirtschaft beitragen können. Wir stellen sie vor, recherchieren und sprechen mit unabhängigen Experten. Ihr entscheidet: Ist die Idee wirklich ein Flip oder doch ein Flop?

Was ist eine Learning Journey?

Unsere besonders aufwendigen Produktionen bezeichnen wir als Learning Journey. Diese Projekte sollen ein drängendes Problem ganz grundsätzlich aufrollen, um am Ende besser zu verstehen, wie Lösungen aussehen könnten. Dazu recherchieren wir investigativ, arbeiten mit reichweitenstarken Medienpartnern zusammen und veröffentlichen seriell und crossmedial auf vielen Kanälen. Das Ziel: Gemeinsam die Welt verstehen, um sie zu verbessern.