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Repack
FLIP #16

Was tut Repack gegen den ganzen Paketmüll?

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Was Dich hier erwartet:


Was ist das Problem?

Wer kennt es nicht: Die Geschäfte sind gerade zu, also bestellt man, erst ein Paar Handschuhe, dann eine Jeans und schließlich müssen auch neue Kopfhörer her. In der Wohnung stapeln sich die Pappkartons, der Müllcontainer im Hof quillt schon seit Tagen über. 850.000 Tonnen Verpackungsmüll allein aus Papier und Pappe produziert der Versandhandel jedes Jahr. Das ist siebenmal so viel wie noch vor zehn Jahren, und die Pandemie dürfte die Zahl noch einmal in die Höhe treiben. 

Was ist der Ansatz von Repack?

Warum jedes Mal eine neue Verpackung nehmen? Das dachten sich Jonne Hellgrenn, Petri Piirainen und Peter Peltonen auch, als sie 2011 Repack gründeten. Also haben sie eine Versandtasche entwickelt, die man bis zu 20 Mal verwenden kann. Derzeit gibt es sie in drei Größen. Ganz alleine ist das finnische Unternehmen mit der Idee nicht, aber (zumindest in Deutschland) am weitesten mit der Umsetzung: Bei fast 100 Händlern kann man mit Repack bestellen, davon sind knapp 20 in Deutschland, etwa der Online-Shop Avoidwaste aus Hannover oder das Hamburger Rucksack-Label Ethnotek.

Repack at Letsflip

Bis jetzt arbeitet Repack eher mit kleineren, grünen Labels zusammen, die zu einem Großteil Kleidung verkaufen. Christof Trowitz, der RePack gerade in Deutschland mit aufbaut, reicht das nicht. Er sagt:  

»Wir wollen Mehrwegversand in den Mainstream bringen.«

Christof Trowitz, RePack

Um das zu schaffen, hat Repack schon einige Pilotprojekte mit großen Online-Händlern durchgeführt, etwa mit Zalando, H&M, Otto oder Tchibo. 

Und so geht’s: Für etwa drei Euro bekommst Du Deine Bestellung im Mehrwegumschlag mit Klettverschluss. Anstatt wie üblich die Verpackung wegzuwerfen, schickst Du sie zurück und zwar direkt an Repack. Dort wird der Umschlag gereinigt und dem nächsten Händler für den nächsten Versand zur Verfügung gestellt. Als Belohnung fürs Mitmachen, bekommst Du einen Gutschein für den Händler, bei dem Du bestellt hast. Wenn Du die bestellte Ware per Retoure zurückschicken willst, kannst Du gleich den Repack-Umschlag nehmen, in dem die Ware kam. In dem Fall kümmert sich der Händler um die Reinigung. 

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