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Tomorrow Bank
FLIP #18

Warum die Öko-Bank Tomorrow die bessere Party schmeißen will

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Was Dich hier erwartet:


Was ist das Problem?

Jahrelang hat Tomorrow-Migründer Jakob Berndt in Waffen investiert, in Kohle- und Atomkraft, denn er hatte sein Geld bei der Sparkasse. Er hätte es auch zur Deutschen Bank bringen können oder zur Commerzbank, einen großen Unterschied hätte es nicht gemacht. Normalerweise läuft es nämlich so: Wir legen unser Geld auf die Bank und die legt es an, üblicherweise dort, wo sie sich die größten Gewinne verspricht. Und das können halt auch mal Atomwaffen sein: 2019 haben deutsche Finanzinstitute fast zehn Milliarden Euro in die größten Hersteller von Atomwaffen investiert. Das Geld fließt auch in fossile Energien, Waffen, Kinderarbeit – die Liste ist lang. Wenn Du wissen willst, wo Deine Bank Dein Geld reinsteckt, kannst du zum Beispiel im Fair Finance Guide nachsehen. Er wird von den Organisationen Facing Finance und Südwind erstellt, die regelmäßig prüfen, in welche Unternehmen die größten deutschen Banken investieren.

9,6 Milliarden

Euro haben deutsche Finanzinstitute 2019 in Atomwaffen investiert

Was ist der Ansatz von Tomorrow?

Berndt wollte es also besser machen. 2018 gründete er Tomorrow, zusammen mit Inas Nureldin und Michael Schweikart. Die Idee: eine Bank, die nur Gutes fördert. Gibt’s das nicht schon? Klar, nachhaltige Banken sind zum Beispiel die GLS-Bank, die Triodos-Bank, die Ethikbank und die Umweltbank. Aber die sind bisher eher eine Randerscheinung, verglichen mit den großen Banken haben sie kaum Kunden. Tomorrow will nachhaltiges Banking in die Mitte der Gesellschaft holen:

»Wir wollen den Bad Banks Geld wegnehmen und in Gutes stecken.«

Jakob Berndt, Tomorrow

Das will Tomorrow schaffen, indem es Banking so angenehm wie möglich gestaltet: Hochwertiges Design, hippe Anmutung und alles kann mit ein paar Klicks in der App erledigt werden. Was Tomorrow am meisten von GLS & Co. unterscheidet? Es ist eine Smartphone-Bank, ein bisschen so wie N26, nur in nachhaltig. 

»Wir haben schon den Anspruch, die bessere Party zu schmeißen als andere Banken, damit Leute sagen: 'Ihr seid nicht nur moralisch besser. Ihr seid auch geiler.'«

Jakob Berndt, Tomorrow

Das Thema Nachhaltigkeit bewirbt Tomorrow noch ein Stück konsequenter als die anderen Ökobanken. Tomorrow lässt ihre Kund:innen nie vergessen, dass sie grün sind. Wer die App öffnet, sieht sofort zwei Zahlen: So viel Co2 hast du gespart. Und so viel Regenwald gerettet. Jedes Mal, wenn man mit der Karte zahlt, so verspricht Tomorrow, wird für jeden Euro ein Quadratmeter Regenwald gerettet. Und wer ein Premium-Konto hat, soll Co2-neutral leben können, denn Tomorrow gleicht für ihre Premium-Kund:innen automatisch 11,3 Tonnen Co2 aus – den durchschnittlichen Fußabdruck eines Deutschen. 

Die Tomorrow-Gründer Inas, Michael und Jakob (von links nach rechts).
Die Tomorrow-Gründer Inas, Michael und Jakob (von links nach rechts).

Das größte Versprechen aber ist, dass Tomorrow kein Cent in Rüstung, Atomkraft & Co. steckt. Um das sicherzustellen, hat Tomorrow eine Liste von Bereichen erstellt, in die es nicht investieren will. Die Liste ist lang, sehr lang sogar, aber sie lässt sich vielleicht so zusammenfassen: Alles, was Menschen oder dem Planeten schadet, soll nicht unterstützt werden. Außerdem gibt es eine Liste von positiven Kriterien, die auf den Sustainable Developements Goals basiert, den nachhaltigen Entwicklungszielen der UN. Bei jedem Projekt wird geprüft, ob die Kriterien erfüllt sind; erst von Tomorrow, dann von einem externen Beirat. Dort sitzen Wissenschaftler wie Markus Beckmann, der zu Nachhaltigkeits-Management forscht. Aber auch die Influencerin Madeleine Alizadeh, besser bekannt als dariadaria. 

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