Dein Zugang zu mehr Orientierung. Kostenlos.

Abonniere unseren zweiwöchentlichen Newsletter und schalte mit dem Passwort alle Inhalte auch auf unserer Website frei.

Password must be at least 7 characters long.

    
     
   
Du hast schon einen Flip-Zugang?
Vielen Dank für Deine Anmeldung. So geht es weiter:

Bestätigungs-
E-Mail öffnen

Bestätigungslink klicken

Mit E-Mail und Passwort anmelden und weiterlesen

Mail nicht angekommen? Bitte prüfe deinen Spam- oder Werbung-Ordner und füge uns deinem Adressbuch hinzu, um zukünftige E-Mails zu erhalten. Bei weiteren Fragen sende uns eine E-Mail an [email protected].

Anmelden

FLIP #33

Cardano: Müssen Kryptowährungen so viel Strom fressen?

Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email
Was Dich hier erwartet:


Was ist das Problem?

Die Kryptowährung Bitcoin ist ein Stromfresser. Sie verbraucht jährlich so viel Strom wie ganze Staaten. Der Großteil davon kommt aus billigen Kohlekraftwerken. Nur 39 Prozent des Bitcoin-Stroms stammt aus erneuerbaren Energien.

103 Terrawatt-Stunden

Strom vebraucht der Bitcoin laut Cambridge University jährlich. Damit verbraucht die digitale Währung mehr Strom als Finnland oder Belgien.

Und: Der Stromverbrauch des Bitcoins wird immer größer. Das hat damit zu tun, dass bei steigenden Kursen auch die benötigte Rechenleistung immer größer wird.

Die Entwicklung des Bitcoin-Stromverbrauchs seit 2017 (Grafik: Digiconomist.com)

Der Bitcoin verbraucht aber nicht nur Strom, er produziert auch jede Menge Elektroschrott. Weil die erforderliche Rechenleistung immer größer wird, bedarf es auch immer leistungsfähigerer Computer und Komponenten. Die alten landen oft im Müll.  Wissenschaftler haben berechnet, dass der Bitcoin für 30.700 Tonnen Elektroschrott pro Jahr verantwortlich ist. Schon eine einzelne Transaktion, also zum Beispiel der Kauf oder Verkauf eines Bitcoins, erzeugt rund 272 Gramm Elektroschrott.


Was ist der Ansatz von Cardano?

Die von Cardano etablierte Kryptowährung heißt ADA. Sie ist nach der bekannten Mathematikerin Ada Lovelace benannt worden, die im 19. Jahrhundert gelebt hat und als Pionierin des Programmierens gilt. Inzwischen ist ADA nach Marktkapitalisierung die drittgrößte Kryptowährung – hinter dem Bitcoin und Ethereum. Ähnlich bekannt aber ist sie nicht. So tippten in einer Umfrage in Großbritannien bei dem Begriff “Cardano” mehr Bürger:innen auf ein Schiff, ein Getränk oder eine Käsesorte als auf eine Kryptowährung.

Der Amerikaner Charles Hoskinson, Jahrgang 1987, hat Cardano gegründet. Noch denken viele Menschen beim Namen des Unternehmens allerdings eher an eine Käsesorte als an eine Kryptowährung.

Ins Leben gerufen wurde Cardano 2015 von Charles Hoskinson. Er war zuvor auch schon Mitgründer von Ethereum, verließ das Unternehmen aber nach Differenzen über die zukünftige Ausrichtung. “Das gesamte Ethereum-Ökosystem ist nicht nachhaltig”, hat Hoskinson später gesagt. Cardano soll nun anders sein. Nachhaltiger. Und vor allem weniger Energie verbrauchen. Dazu haben die Entwickler:innen einen neuen Algorithmus entwickelt, der deutlich energieeffizienter ist als der des Bitcoin.

»Bitcoin's Energieverbrauch wird immer schlimmer, weil die (...) Ineffizienz in der DNA des Bitcoins liegt.«

Charles Hoskinson, Cardano-Gründer zu "The Independent"

Während der Bitcoin noch mit der Proof-of-Work-Methode arbeitet, setzt Cardano auf ein Proof-of-Stake-System. Klingt kryptisch? Nun ja, es ist tatsächlich etwas komplex, aber das erklären wir gleich ganz in Ruhe. Vorweg sei nur gesagt, dass Cardano nicht das einzige Krypto-Unternehmen ist, das auf diese Methode setzt. Die erste Kryptowährung, die das System angewendet hat, war der sogenannte Peer-Coin. Cardano hat das Verfahren übernommen und weiterentwickelt. Dabei wurde es von verschiedenen Universitäten unterstützt. Aktuell ist Cardano die größte Proof-of-Stake-Währung.

Cardano (ADA-Coin) ist der Proof-of-Stake-Coin mit der größten Marktkapitalisierung. (Screenshot: coinmarketcap.com, 05. Oktober 2021)
Wie nachhaltig ist Cardano?

Was steckt drin und wie gut lässt sich die Pfanne recyceln? Darüber hat Flip-Autor Leander Löwe mit verschiedenen Experten gesprochen. Die Olav-Gründer:innen haben uns schließlich schriftlich geantwortet. Weil es kaum möglich ist, die ingesamt 17-seitigen Ausführungen in diesem Newsletter wiederzugeben, haben wir uns entschieden, das Dokument zur vollen Transparenz hier zum Download zur Verfügung zu stellen.
 

Bitte registriere Dich, wenn Du weiterlesen möchtest. Du hast schon einen Flip-Zugang? Dann melde Dich bitte über “Login” oben auf der Seite an.

Kostenlos weiterlesen?

Freut uns, dass der Artikel bis hierhin Dein Interesse geweckt hat. Wenn Dich interessiert, wie es weitergeht, registriere Dich einfach kurz, und schon gehts weiter…

Kostenlos und unverbindlich

Zugang zu allen Web-Inhalten

Zugriff auf das Newsletter-Archiv

Du bist bereits registriert?
Share on twitter
Share on facebook
Share on linkedin
Share on email

Was ist die Flip-Box?

Die Flip-Box ist Nachhaltigkeit zum Anfassen, Ausprobieren und Entdecken. In ihr fließt viel zusammen, was Flip ausmacht: Ganz konkrete Ideen für eine bessere Wirtschaft, unsere Recherchen und Eure Bewertungen. Sie enthält fünf Produkte, die Ihr auf Basis unserer Recherchen mit einem besonders hohen Flip-Score bewertet habt. Dazu gibt es ein hochwertiges Magazin, das die Geschichten hinter diesen Produkten erzählt.

Was ist ein Flip?

Flips nennen wir Ideen, die zu einer besseren Wirtschaft beitragen können. Wir stellen sie vor, recherchieren und sprechen mit unabhängigen Experten. Ihr entscheidet: Ist die Idee wirklich ein Flip oder doch ein Flop?

Was ist eine Learning Journey?

Unsere besonders aufwendigen Produktionen bezeichnen wir als Learning Journey. Diese Projekte sollen ein drängendes Problem ganz grundsätzlich aufrollen, um am Ende besser zu verstehen, wie Lösungen aussehen könnten. Dazu recherchieren wir investigativ, arbeiten mit reichweitenstarken Medienpartnern zusammen und veröffentlichen seriell und crossmedial auf vielen Kanälen. Das Ziel: Gemeinsam die Welt verstehen, um sie zu verbessern.