Was ist das Problem?
In diesem Flip geht es ums große Ganze: den Klimawandel. Ihr kennt das Problem: Die Menschheit produziert immer mehr Treibhausgase, deren Ausstoß zu einem Anstieg der Temperatur führt.
Die größte Verantwortung dafür, diesen Prozess aufzuhalten, liegt natürlich bei den Regierungen. Doch auch jeder und jede Einzelne von uns kann dazu beitragen, dass weniger Treibhausgas in die Atmosphäre gelangt. Eine wichtige Stellschraube ist dabei die Wahl des Stromtarifs: Laut CO2Online kann ein Einpersonenhaushalt durch den Wechsel auf Ökostrom seine C02-Emissionen deutlich senken. Denn produziert dieser in einer Wohnung durch den normalen Strommix 610 Kilo CO2 im Jahr, sind es bei der Verwendung von Ökostrom nur 40 Kilo.
Trotzdem beziehen viele Haushalte bislang keinen Ökostrom:
82,1 Prozent
der Deutschen gaben bei einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse 2019 an, keinen Ökostrom zu beziehen.
Was ist der Ansatz von Enyway?
Über den Geschäftszweig „Enyway Power“ ermöglicht Enyway seinen Kund:innen, ihren CO2-Abdruck zu reduzieren, indem sie vom normalen Strommix zu Ökostrom wechseln. Das Besondere ist der Plattform-Ansatz: Enyway selbst produziert keinen Strom, sondern verbindet die – meist sehr kleinen – Ökostrom-Produzent:innen und Kund:innen miteinander.
Auf Enyways Webseite können Interessierte sich anhand ihres Standorts und Verbrauchs einen Ökostrom-Versorger aussuchen. So entscheiden sie nicht nur, wer genau ihren Strom produziert, sondern auch, welche Art von Ökostrom sie beziehen wollen. Kund:innen in Hamburg können etwa zwischen dem Windstrom aus den Obstplantagen von Ehepaar Kröger und dem „Moin Moin PV-Strom“ aus Sonnenenergie von den Neuburgers entscheiden. Enyway kümmert sich um den Anschluss der kleinen Versorger ans bundesweite Stromnetz, die Verträge und den Wechsel vom aktuellen Stromanbieter.
»Wir graben den etablierten Energieversorgern das Wasser ab, indem wir sagen: Strom von Mensch zu Mensch ist symphatischer und transparenter als von Großkonzernen, die viel quersubventionieren und Greenwashing betreiben.«
Andreas Rieckhoff
Man selbst biete hingegen ehrlichen Ökostrom an, “der einen echten Beitrag zur Energiewende leistet“, so Rieckhoff.